Zur Erinnerung an die Theologin Doris Janssen-Reschke lobt die DiakonieStiftung Osnabrück Stadt und Land alle zwei Jahre den nach ihr benannten Preis für zukunftsweisende diakonische Projekte aus. Doris Janssen-Reschke war von 1998 bis 2008 die erste weibliche Landessuperintendentin (heute Regionalbischöfin) in der Hannoverschen Landeskirche. Sie bezog klare Position für Schwache in der Gesellschaft und engagierte sich in vielen diakonischen Arbeitsfeldern.
Für den Preis können sich diakonische Initiativen und Projekte aus Osnabrück und dem Osnabrücker Land, die hauptsächlich von Ehrenamtlichen getragen werden, bewerben.
Am Donnerstag, 17. September 2026, findet die Preisverleihung mit kleinem diakonischen Fest in Hilter a. T.W. statt.
Beginn ist um 17 Uhr in der Johannes-der-Täufer Kirche mit einer Andacht von Superintendent Dr. Joachim Jeska aus Osnabrück und der Verleihung der Urkunden an die Preisträger. Die Laudatio halten die drei Mitglieder der Jury Rita Steinbreder, Hildegard Schwertmann-Nicolay und Dr. Felix Osterheider.
Ausgezeichnet mit dem 1. Preis und 2.000 € wird der Hospizverein Bramsche für das Projekt Trostbänke. Den 2. Preis und 1.000 € erhält das Projekt der Diakonie in Melle „Im Tandem Deutsch lernen“. Für „Trude lädt ein“ auf dem Gertrudenberg in Osnabrück gibt es den 3. Preis und 500 €.
Im Anschluss an die Preisverleihung geht es auf dem Kirchplatz bei Getränken, Bratwurst und Musik gesellig weiter. Gegen eine Spende für die Stiftung können Besucher „Kunst aus dem Koffer“ von Erika Barth und Drechselarbeiten von Bernd Knoblauch mit nach Haus nehmen und auch die ersten Kekse der 5. Aktion Weihnachtskekse „Tüten packen – Kekse backen“ probieren. Für die musikalische Unterhaltung wird der Posaunenchor Hilter sorgen.


