Der Sprengel Osnabrück ist einer von sechs Bezirken der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers. Angrenzend an Bremen im Norden und den Teutoburger Wald im Süden umfasst der Sprengel in etwa die Landkreise Osnabrück und Diepholz und damit sowohl ländliche als auch rund um die Friedensstadt Osnabrück städtisch strukturierte Regionen.
Zum Sprengel Osnabrück zählen die fünf Kirchenkreise Bramsche, Osnabrück, Melle-Georgsmarienhütte, Grafschaft Diepholz und Syke-Hoya mit den zugehörigen Superintendenturen und zwei Kirchenämtern in Sulingen und Osnabrück. In den 114 Kirchengemeinden mit rd. 245.000 Gemeindegliedern sind aktuell 150 Pastorinnen und Pastoren tätig. Die geistliche Leitung und den bischöflichen Dienst im Sprengel nimmt der Regionalbischof Friedrich Selter wahr. Er vertritt den Sprengel in der Öffentlichkeit und ist beteiligt an der gesamtkirchlichen Leitung der Landeskirche Hannovers. Regelmäßiger Predigtort des Regionalbischofs ist die St. Marienkirche in Osnabrück.
Die Synode ist das Parlament der Landeskirche. Die Synodalen sind die Abgeordneten der Kirchenkreise und Kirchengemeinden. Sie werden auf sechs Jahre gewählt und wirken an rechtlichen, finanziellen und geistlichen Entscheidungen der Landeskirche mit. Die Mitglieder der Landessynode sind bei ihren Beratungen und Beschlüssen nicht an Weisungen und Aufträge gebunden. Zweimal im Jahr finden in Hannover die Tagungen der Landessynode statt. Die Sitzungen sind öffentlich und können jederzeit besucht werden. Zwischen den Tagungen arbeiten die Synodalen in zahlreichen Ausschüssen weiter. Der Sprengel Osnabrück ist in der Landessynode mit sieben Synodalen und jedem Kirchenkreis vertreten.
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Die Landeskirche Hannovers hat ein umfassendes Schutzkonzept entwickelt, das verschiedene Aspekte berücksichtigt. Dazu gehören ein grundlegendes Verständnis von Prävention, Intervention und Aufarbeitung sexualisierter Gewalt, die Beteiligung aller relevanten Akteure, eine Risiko- und Ressourcenanalyse, die Betonung der Personalverantwortung, die Festlegung von klaren Verhaltensregeln und Selbstverpflichtungen, ein effektives Beschwerdemanagement, die Entwicklung eines Krisen- und Interventionsplans, Präventionsangebote, regelmäßige Fortbildungen, die Zusammenarbeit mit Fachberatungsstellen, die Aufarbeitung von Fällen sowie aktive Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung und Enttabuisierung des Themas.
In der Arbeit zum Schutz vor sexualisierter Gewalt sind die leitenden Prinzipien der Landeskirche Hannovers Null Toleranz gegenüber den Taten und Transparenz bei der Aufarbeitung. Die Fachstelle Sexualisierte Gewalt der Landeskirche Hannovers unterstützt bei der Umsetzung dieser Grundsätze. Sie ist eine Anlaufstelle für betroffene Personen, deren Angehörige und Zeugen sexualisierter Gewalt. Die Fachstelle bietet Beratung, Begleitung und Unterstützung an. Die Landeskirche hat ein System zur Prävention, Intervention und Hilfe in Fällen sexualisierter Gewalt aufgebaut und die Grundsätze für die Prävention, Intervention, Hilfe und Aufarbeitung in Fällen sexualisierter Gewalt entwickelt, die als verbindliche Grundlage für die Arbeit in allen kirchlichen Einrichtungen gelten.